Knorpelgewebe wird, ebenso wie das Knochengewebe, ständig ab- und aufgebaut. Der Prozess des Aufbaus verläuft jedoch deutlich langsamer, da Knorpelgewebe nur in den tiefen Schichten mit Blutgefäßen versorgt ist. Wird dieses Gleichgewicht zu Lasten des Aufbaus gestört, entsteht durch beschleunigte Abnutzung ein Gelenkverschleiß (Arthrose).

Arthrosen sind typische Verschleißerscheinungen und gehören zu den häufigsten Zivilisationserkrankungen: Übergewicht, Nikotinabusus, Bewegungsmangel, Fehlernährung, Überbelastung und Fehlhaltungen sind neben dem normalen Alterungsprozess die häufigsten Gründe. Besonders bei anatomisch atypisch gebauten Kniegelenken führen biomechanische Faktoren und biochemische Prozesse zu einer Beschädigung der hyaluronsäurehaltigen Schutzschicht der Knorpeloberfläche: Der Knorpel wird rau und bekommt Risse, deren Folge wiederum Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen sind.

Bei verschleißbedingten Gelenkbeschwerden bewirken Hyaloronsäureinjektionen zuverlässig eine Verbesserung der Viskosität der Gelenkflüssigkeit, sodass das Reibungs- und Abriebverhalten verbessert und Schmerzen gelindert werden. Bei posttraumatischen, also unfallbedingten Knorpelschäden hilft Hyaloronsäure, den beschädigten Knorpel wieder aufzubauen.

Ein Behandlungszyklus umfasst in der Regel 5 Injektionen. Die Methode wende ich ausschließlich bei mäßig ausgeprägtem Gelenkverschleiß und nach ausführlicher Aufklärung zur Anwendung.

Weitere therapeutische Prinzipien zur Verlangsamung der Gelenkalterung wie z.B. die Behandlung mit autologem (körpereigenen) konditioniertem Blutplasma (ACP) erweitern zukünftig mein Behandlungsspektrum bei Überlastungs- und Alterungsfolgen an Sehnen und Gelenken.

Fragen Sie mich gerne, ob diese Methode für Sie einen Therapieerfolg verspricht.